verweilen Sie doch ein bisschen in der virtuellen Welt
des ehemaligen Bahnhofgebäudes von Gödenstorf.
Dieser Bahnhof wurde 1907 erbaut, und ist somit über 100 Jahre alt.
Gestern wie Heute ist er ein Treffpunkt für Jung und Alt.
Menschen begegnen sich – verweilen - sind auf magische Weise miteinander
verbunden – verbringen eine gemeinsame Zeit – und gehen alle wieder ihrer Wege.
Wie schon vor einhundert Jahren und wie auf einem Bahnhof.
Wir laden Sie herzlich ein, auf einen Rundgang durch unser Haus.
Schauen Sie genau hin.
Es gibt viel zu entdecken in den alten Mauern.
Sex ist ihr Hobby - Eine eindeutige Show
"Ich habe zwei große Hobbies, und das zweite ist Lesen."
Lilo Wanders, von 1994 – 2004 Moderatorin der Sendung „Wa(h)re Liebe“, lädt das Publikum zu
einem Abend über ihr Lieblingsthema.
Die Beschäftigung mit Liebe, Sex und Erotik war schon immer Lilos liebstes Steckenpferd, dem
sie in ihrer neuen Show die Sporen gibt.
Die Zuschauer erfahren von den lustigsten Erlebnissen, verblüffendsten Erkenntnissen und
bemerkenswertesten Erfahrungen auf dem weiten Feld der menschlichen Sexualität.
Garniert wird das humorvolle Programm mit Einspielungen aus den Fernsehsendungen und Songs
zum Thema Nr. 1.
„Als Kind wollte ich Dressurreiterin werden – und wenn man es recht bedenkt, bin ich es auch
geworden.“
Als Sexpertin beschäftigt sie sich mit Porno-Dreharbeiten und Penis-Größe, erklärt Hetero- und
Homosexualität, berichtet von Erlebnissen im Swinger-Club und mit Sextoys, jongliert mit Vorspiel
und Viagra - Lilo Wanders stellt sich den drängensten Fragen zum Thema Nr. 1 und singt natürlich
über die Liebe und ihre Untiefen.
"Ist Liebe das leidenschaftliche Interesse für das Wohlergehen des anderen, die von Herzen
kommende Bereitschaft, auf angebotene Wärme und offensichtliche Bedürftigkeit einzugehen, ist
sie wechselseitige Fürsorglichkeit und beidseitige Selbstverleugnung, begründet auf dauerhafte
Verlässlichkeit, gewärmt durch Nähe und Erotik? Oder ist sie wie ein Handy-Vertrag? Man sucht
nach den günstigsten Tarifen und nach zwei Jahren kommt das neuere Modell ins Haus?
Ich weiß es nicht, aber ich arbeite daran."
"Pulsschlag tief in ihr"
Eine Reise durch die erotische Weltliteratur.
Natürlich geht es um Liebe, Erotik und Sexualität, wenn die TV-Moderatorin (über 500 Sendungen Wa(h)re Liebe bei VOX)
die Weltliteratur auf frivol Anzügliches, prickelnd Verzauberndes durchforstet und in einer gut 90-minütigen Lesung darbietet.
Die Grande Dame der Sexual-Aufklärung zündet ein sinnliches Feuerwerk, das Fantasie und Lust beflügelt:
Unerwartet Erotisches aus der Bibel, dazu eine Prise Bocaccio, Anaïs Nin und Patricia Highsmith - Lilo Wanders ist bekennender Bücherwurm und kennt keine Berührungsängste. „Ich verschlinge jede Woche zwei bis drei Romane und kenne natürlich alle deftigen Stellen.“
Wer allerdings plumpe Pornografie erwartet, wird enttäuscht:
beim Thema Sex gibt sich die Diva der erotischen TV-Unterhaltung zuweilen überraschend zugeknöpft. Nicht selten bricht sie ihre Lesung genau dort ab, wo es ihr zu sehr ins Detail geht.
„Wenn ohnehin jeder weiß, wohin die Reise geht, muss ich die Zuhörer nicht auch noch mit dem erigierten Finger darauf hinweisen“,
zwinkert die alterslose Dauerblondine.
Glamour Pop Entertainment - made in Berlin
"Der Gigolo und die Prinzessin"
Sie sind bunt, sie sind schrill.
Sie sind poetisch und sexy.
Kontrastreich wie Himmel und Hölle, wie schwarz und blond, romantisch und rockig, frech und lieb.
Sie machen Faxen und Gänsehaut, lassen schweben und holen auf den Boden zurück.
Mit vier Oktaven Gesang, eigenen Songs, eigener Haut Couture und
extravaganten Hutkreationen sind sie das Exklusivste, was Berlin an
Musikentertainment zu bieten hat.
Benny Hiller: Er ist der androgyne Latin Lover am Klavier.
Seine vier Oktaven Stimme läßt keine Gefühlsregung aus.
Mit hauchigen Popgesängen, sopranigen Höhen und allem was
dazwischen liegt, bringt er sein Publikum zum Lachen, Staunen und
Gänsehäuten.
Alle Kompositionen von Schwarzblond stammen aus seiner Feder.
Seine blonde Hälfte, Monella Caspar, ex Promi Modedesignerin ist
die Lady Chamäleon. Wie aus einem Fellini Film entsprungen schlüpft
sie in jede Rolle, von elfenartig bis verrucht, von Clownfrau bis
Berliner Göre. Mit ihrer Baby-Doll Stimme und den
außergewöhnlichen selbstentworfenen Kostümen ist sie ein Erlebnis sondergleichen.
„DIVO DELUXE“
Best Of Chanson & Comedy
Nach erfolgreichen Abschieds- und Comeback-Konzerten präsentiert Mayo Velvo nun seine neue Ausgabe von DIVO DELUXE!
Dabei beweist er wieder einmal mehr, dass Chanson und Comedy einander wunderbar
ergänzen können. Ob nun ironisch doppeldeutig mit Chansons von Gainsbourg oder
Kreisler, Klassikern von Cole Porter oder, sympathisch hinreißend, mit Highlights aus
seinem Programm „Velvo sings Eurovision“, schöpft Velvo aus einem überaus
reichhaltigen Repertoire.
Dabei sind es die kleinen Plaudereien zwischen den Songs, von Mayo Velvo eloquent
platziert, die das Programm humorvoll und pointiert abrunden.
Thomas Möller, seit über zehn Jahren als Pianist an Velvo’s Seite, sorgt für die kongeniale
Begleitung am Flügel und die musikalischen Arrangements der Neuinterpretationen von
Kraftwerk bis Marianne Rosenberg.
Lassen Sie sich also überraschen von Velvos neuestem musikalischen Cocktail, frei nach
dem Motto: Blick zurück nach vorn!
Dinner For DU – Geht‘s noch?
Das Dinner for DU, der inzwischen traditionelle Jahresrückblick von Wolfgang Trepper.
Ab Januar 2013 gehts schon zum zehnten mal um die Themen des vergangenen Jahres. Eigens
für das Jubiläum gibt es zwei Veranstaltungen in Duisburg, die seit Monaten ausverkauft sind.
Aber auch der “normale” Rückblick unter dem Motto “Geht´s noch?” wird bundesweit wieder für
volle Häuser, Aufsehen und Kopfschütteln sorgen.
Wie kann man nur so butterweich und streichzart Norbert Röttgen, Schweinsteiger und die
Frage: Welcher Joachim ist anstrengender? Löw oder Gauck? in 150 Minuten packen??
Trepper kanns. Schon länger. Er serviert mit Helene Fischer das Motto des Lebens.
Ich will 100 % !!
Dinner for DU, der Jahresrückblick, der kein Blatt, sondern Schaum vor dem Mund hat. In
seinem Rückblick wird das alte Jahr noch einmal zusammengefasst, analysiert und gehausputzt
das es kracht.
Gibt es noch Hoffnung, im Kampf gegen die Weltherrschaft der Blöden? Nein!
Ein frohes 2013!
"Ungerecht wie die Liebe"
Fast alle wichtigen und wegweisenden Künstler der 80er Jahre haben mittlerweile mit großem
Medienecho ihr Comeback gefeiert – angefangen von Nena über Udo Lindenberg bis hin zu
unlängst Westernhagen. Eine Künstlerin aber haben die Gazetten der Republik offensichtlich nicht
mehr im Blick – vielleicht, weil sich ULLA MEINECKE. in den Medien eher immer rar gemacht hat.
Dabei ist ULLA MEINECKE seit über dreißig Jahren eine feste Größe in der deutschen Musik- und
Kulturlandschaft. In ihren Texten reflektiert sie auf ironische Weise und mit einer ihr eigenen
poetischen Sprache die Mysterien des Alltags und der Liebe. Ihre samtige Stimme, ihre poetische
Sprache und nicht zuletzt ihre nachdenklich-ironische Sicht auf die alltäglichen Dinge begründen
ihren Ruf als Sängerin, Dichterin und Autorin. Viele 100 Konzerte, ebenso viele Lesungen ihrer 2
bislang veröffentlichten Bücher hat Ulla Meinecke in den letzten Jahren absolviert. Weit mehr als
eine Million Tonträger hat sie von ihren Alben verkauft.
Ulla Meinecke ist die Meisterin der treffenden Worte. Ihre Geschichten sind Bilder des Alltäglichen,
die auf unvergleichliche Weise dem Besonderen nachgehen. In ihrem neuesten Erzählband
Ungerecht wie die Liebe betrachtet sie in gewohnt ironisch-reflektierter und überaus persönlicher
Manier das Leben, die Menschen und die Liebe.
Die Texte der selbsternannten „Hardcore-Romantikerin“ handeln von dem einen großen Thema –
von der wahren Liebe; von zarten Anfängen, kleinen Fluchten, großen Dramen und starken
Abgängen. In sechs neuen Erzählungen berichtet sie von überraschenden Erkenntnissen beim
Klassentreffen alter Schulkameraden, von gebrochenen Fernliebe-Herzen und den kleinen, aber
bedeutsamen Missverständnissen der Geschlechter.
Freuen Sie sich auf einen Abend mit spannenden und humorvollen Erkenntnissen und
musikalischen Ausflügen zusammen mit dem Gitarristen Ingo York. Selbstverständlich werden
dabei auch die Hits von Ulla Meinecke zu Gehör gebracht.
"Wellness für alle"
Wahnsinn! Überall Wellness! Da wird nordisch gewalkt und thailändisch
massiert, ayuverdisch gekurt, nach Felke im Schlamm gesuhlt und beim
Sandbaden in der Spa-Oase dem künstlichen Sonnenaufgang ein „Ohmm“
entgegen gezirpt. Keiner entkommt dem allumfassenden Wellness-Zwang.
Anka Zink gibt uns ihren ganz persönlichen Frontbericht zur Lage der
Fitness-Nation Deutschland. Schon morgens in ihrer Küche sieht sich die
Kabarett-Lady mit den neuen Light-Werten konfrontiert: Selbst geerntetes Müsli,
probiotische Intelligenz-Joghurte, zuckerfreie Fruchtsäfte, glutenfreier
Aufstrich und entfettete Fette. In unserer selbst gewählten Body-Maß-Index-
Diktatur herrscht im Namen der XS-Modewelt ein Krieg gegen Alkohol, Fett
und Kohlehydrate. Der Mensch soll sich zur global verträglichen Bio-Tonne
wandeln. Koste es, was es wolle, und was das internationale Wellness-Business
zu mehr Profit verhilft.
Anka Zink schaut stellvertretend für uns in den Spiegel moderner Eitelkeiten,
und was wir dann sehen, ist eine unumstößliche Gewissheit: Sterben müssen
wir sowieso. Es gibt aber Menschen, die wollen auch noch im Grab mit einer
Jeans in Größe XS liegen, in die normale Leute noch nicht mal mit einem
Unterarm passen. Dabei zeugt ein kleiner Bierwams doch nachweislich von
wesentlich mehr Spaß im Leben! Das Schöne am Programm: Danach geht
man völlig erleichtert eine Currywurst essen und denkt sich nichts Schlimmes
mehr dabei.
"Tach Herr Knabenschuh! Wie war's?"
Uwe Kleibrink alias Kurt Knabenschuh bringt mit seinem Programm „Tach Herr Knabenschuh!
– Wie war’s?“ scharf pointiertes Alltagskabarett auf die Bühne. Er stellt sich realsatirisch den
Widrigkeiten des Alltags und anderen banalen Ärgernissen des Lebens.
Alltagskabarett ist eine Mischung aus Kabarett und anspruchsvoller Comedy, bei dem sich
Menschen feixend anstupsen, bis sie sich vor Lachen nicht mehr halten können. Es beginnt mit
einem Augenzwinkern und endet in Lachsalven, wenn sich das Publikum im Wahnsinn des
normalen Alltags wieder erkennt.
Kurt Knabenschuh wirft einen differenzierten Blick auf Banalitäten, hat ein besonderes Händchen
für Situationskomik und kommentiert trocken und bildreich.
Neben seinem Soloprogramm bietet er mit "Knabenschuhs Couch" in Wuppertal eine
Veranstaltungsreihe, bei der handverlesene Gäste aus dem Kabarett-Genre auf seinem roten
Sofa Platz nehmen.
Badische Neueste Nachrichten
"...Kleibrinks Stärke ist der differenzierte Blick auf die Banalitäten, er hat ein Händchen für die
Situationskomik, setzt seine Worte gekonnt und kommentiert trocken. […] Zugespitzt, scharf,
pointiert..."
Süddeutsche Zeitung:
"Kleibrink versteht es, den Wahnsinn des ganz normalen Alltags durch trockene, bildreiche
Schilderung wie mit dem Seziermesser bloßzulegen."
Westdeutsche Zeitung:
"Abende auf Kurt Knabenschuhs Couch sind Wundertüten. In ihnen steckt eine verlässlich wilde
Mischung aus Comedy, Kabarett, Musik und Seltsamkeiten. Bevor man Sie öffnet, weiß man
nicht, wie viel schönes Unterhaltungstheater sich darin verbirgt."
-HYBRID COMEDY-
Zwei Männer - eine Show. Ozan & Tunç sind Vertreter der “Hybrid Comedy“.
Eine Bandbreite von politischer Comedy bis Slapstick. Gesprochen, gesungen, getanzt!
Komisch, ernst und manchmal total bescheuert.
Ozan & Tunç zeigen die Welt aus ihrer Sicht. Momentaufnahmen, verrückte Typen und unglaubliche
Geschichten aus dem wahren Leben. Es wird gesprochen, gesungen und getanzt!
Die kaum in Worte zu fassende Comedy ist einzigartig und die grandiose Stimmung im Publikum
steigert sich umso mehr, wenn das Duo der Bühne mit Bauchtanz und Broadway-Tanzeinlagen
einen internationalen Flair verleiht.
Ozan Akhan von der Kölner „Stunk Sitzung“ und Tunç Denizer vom Bonner „Pink Punk
Pantheon“ beweisen weiterhin Mut, wenn sie mit einem verdächtig blinkenden Koffer als Taliban
verkleidet auf der Bühne ein vermeintliches Bekennervideo aufnehmen.
Als Bodyguards von Guido Westerwelle und Angela Merkel stehen sie im ständigen Funkkontakt
mit ihren Chefs. „Ja, Herr Westerwelle, sie sind immer noch Außenminister. – Warum? Das weiß
keiner so genau“, erklärte Akhan dem FDP-Politiker.
Anschließend darf der Zuschauer gespannt sein, wenn die Beiden in Zeitlupe demonstrieren, wie
sie im Ernstfall reagieren würden, wenn ein „linksextremer, islamistischer Ex-Stasi-Anti-Anti-
Umwelt-Aktivist“ die Politiker angreifen würde. Zwei Männer – eine Show. Komisch, ernst und
manchmal total bescheuert.
„Warum Heiraten – Leasing tut`s auch“
Stephan Bauer präsentiert sein brandaktuelles Programm.
Gemäß seinem Motto: „keine Requisiten – nur Lachsalven“
Nach 6 trostlosen Jahren als Single ist Stephan Bauer endlich wieder unter der Haube.
Und was für eine Granate! 25 Jahre alt, Traummaße, klug und selbständig:
Ein Sechser im Lotto. Trotzdem fühlt sich die neue Beziehung aber nur an „wie 3 Richtige
mit Zusatzzahl“. Neben einer jungen Frau an der Seite fühlt sich Mann plötzlich steinalt
und mopsig. Die alten Ausreden: “Ich hab ja einen Waschbrettbauch, aber der versteckt sich
unter meinem Fett“ funktionieren nur noch mittelprächtig.
Jetzt ist Jungbleiben angesagt! Sei es auch nur, indem man sich eine Zahnspange auf die dritten machen lässt…
Auch der Alltag bringt das junge Paar an den Rand der Verzweiflung.
Flatrate-Saufen, Facebook und ausschweifende Sexphantasien bei ihr treffen auf Ruhebedürfnis, Bionahrung und Missionarsstellung bei ihm.
„An apple a day keeps the doctor away“ erntet Unverständnis, denn “wer kann sich schon täglich einen Computer leisten…“
Bleibt die Frage, warum man sich eine Partnerin sucht, mit der man sowenig Gemeinsamkeiten hat. Es ist eben der alte Konstruktionsfehler des Mannes: Der liebe Gott hat uns ein Hirn und einen Penis gegeben, aber nicht genug Blut um beide Körperteile gleichzeitig zu versorgen.
Ein schonungslos, treffsicheres Kabarettprogramm
über Minderwertigkeitskomplexe und Generationskonflikte.
Seine Fans werden es lieben!!!
FOREVER ALIVE
Hundert Jahre gute Laune.
FOREVER ALIVE – unter diesem Titel starten EMMI & HERR WILLNOWSKY ihr sechstes
abendfüllendes Programm mit einer munteren Mischung aus klassischen Kalauern, garstigen
Gags und lustigen Liedern. Nach „ALIVE IN CONCERT“ und „STAYING ALIVE IN
CONCERT“ zeichnet sich ab, worum es geht: EMMI und HERR WILLNOWSKY sind nicht
totzukriegen und können voneinander nicht lassen: Auch im elften Jahr ihrer Ehe tragen die
beiden „Ausnahme-Komiker“ ihre Zwistigkeiten auf offener Bühne in der ihnen eigenen und
einzigartigen Art und Weise aus, zur großen Freude ihrer wachsenden Zahl von Fans,
Familienmenschen und nicht zuletzt Ehepaaren, die sich hier die eine oder andere Anregung für
den heimischen Ehekrieg geben lassen. Wenn Ihre Ehe am Ende ist, hier ist die Antwort!
Nach gefühlten hundert Jahren guter Laune sind EMMI & HERR WILLNOWSKY zurück von
zahlreichen Kreuzfahrten und lassen die Zuschauer mit diebischem Vergnügen an ihren
Erlebnissen zwischen Acapulco und Aschaffenburg teilhaben. Die Frage ist nur: Wird Herr
Willnowsky auch beim 127. Mal die Pointen seiner Witz-Kanonaden an der richtigen Stelle
platzieren und wird EMMI auch bei der neunundneunzigsten Wiederholung Lust verspüren, das
große Urlaubs-Medley mit klassischen Melodien dem geneigten Publikum darzubieten.
Wie dem auch sei: EMMI tritt den Beweis an, dass nicht nur Jessye Norman der Spagat zwischen
Schönberg und Schlagern gelungen ist getreu dem Motto eines aus urheberschutzrechtlichen
Gründen nicht namentlich zu nennenden Lokalblattes „Das Schlimmste an ihrem Gesang ist ihre
Stimme?. Herr Willnowsky hat darüber gespottet, seine angegraute Angetraute habe eben Van
Goghs Ohr für Musik. Er ist und bleibt eben Herr Willnowsky, einschließlich seines
wahnwitzigen Wagemuts, widersinnige Witze zu erzählen. Doch wie schrieb die Welt so schön:
„Ein Witz ist nie alt, sondern höchstens schlecht erzählt!“
"Panierfehler! Ein Fischstäbchen packt aus."
Comedy, Kabarett und schräge Songs -Warum schweigt der Mann am Grill? Weil er sich schämt,
dass er die Wurst nicht selbst gejagt hat? Besteht Emanzipation darin, perfekt einzuparken
oder dazu Tipps zu geben? Warum werden zigtausend Legehennen notgeschlachtet, nur Ursula
von der Leyen nicht?
Barbara Ruscher, die attraktive Comedy-und Kabarett-Lady bekannt aus „Ottis Schlachthof“(BR),
„Nightwash“, „Ladies Night“, „Zimmer frei“ (WDR)
etc. sucht Antworten und findet sie nicht. Es ist zum Verzweifeln.
Gesellschaftliche Strukturen brechen immer weiter auf. Es gibt nirgendwo mehr Halt.
Das einzig Verlässliche ist ihr Fischstäbchen Günther, das sie berät, begleitet und
ihr zur Kunst als letztem Ausweg rät. Und die KUNST, die
beherrscht sie wie eine Mischung aus Dieter Nuhr und Rainald Grebe mit einem Schuss
Helge Schneider, nur ganz anders. So dichtet sie schräg und äußerst originell über
kommunistische Backwaren und Sören-Wotan, der süß ist.
Solange er schläft. Sie liest furztrocken aus dem Tagebuch eines Säuglings,
amputiert chemieverseuchten Spielzeuggiraffen rhythmisch die Beine und
begleitet ihre absolut hitverdächtigen, skurrilen Pop-Songs über kiffende
Lurche, erotische Duschvorhänge und unbeliebte Körperteile mit großem Spaß,
Klavier und Knackfröschen.
Das Publikum ist sich einig: man kann nicht genug kriegen von ihren
verrückten Songs über Akademikerkinder, die mit der FAZ gewickelt
werden oder BoFrost-Männer, die sich portioniert in Kühltruhenstapeln.
Schräg. / Durchgeknallt. / Großartig!
Badische Neueste Nachrichten
"...Kleibrinks Stärke ist der differenzierte Blick auf die Banalitäten, er hat ein Händchen für die
Situationskomik, setzt seine Worte gekonnt und kommentiert trocken. […] Zugespitzt, scharf,
pointiert..."
"Spätestens nach Barbara Ruscher weiß der Mensch,
wie absurd sein Leben eigentlich ist." (HAZ)
"Kabarett vom Feinsten, das Trost spendet in diesen schweren Zeiten."
(Kölner StA)
„VorLieben“
Folgen Sie Sia Korthaus in ihrem neuen Programm „VorLieben“ dorthin, wo es in
Beziehungen am meisten knistert! Damit ist nicht nur der Polyester-Fummel gemeint, den
Brautjungfern bei der Hochzeit tragen müssen! Davon kann Sia ein Lied singen. Denn sie
singt und erzählt in Ihrem neuen Soloprogramm von ihrer eigenen Erfahrung als
Brautjungfer bei einer bayrisch-kölschen Hochzeit.
Bei der Konstellation sind nicht nur sprachliche Konflikte vorprogrammiert.
Erfahren Sie u.a., worauf man in der Sauna achten sollte, wie man die Eurokrise
abwenden kann und wie Gott tatsächlich aussieht!
Sia Korthaus, das weibliche Kabarett-Ausnahmetalent aus Köln beweist erneut, dass sie
gleichermaßen unterhaltsam wie feinsinnig eine Brücke zwischen Kabarett, Comedy und
Gesangskunst zu schlagen vermag.
Ob in der Rolle als vergnügungssüchtige Oma Emmi, als kritische Aufklärerin zum Thema
„Verarmung des Mittelstands“, als Brautstrauß in Gefahr, beim Jonglieren mit Nashi-Birnen
im Supermarkt: mit Sia Korthaus erlebt man ein fulminantes Feuerwerk des
kabarettistischen Rollenspiels und der pointierten Schlagfertigkeit. Sei es vor Lachen –
oder auch vor Rührung, wenn Sia Korthaus mit ihrer wunderbaren Singstimme und
eigenen Liedern gekonnt Kontrapunkte setzt: bei „VorLieben“ bleibt kein Auge trocken.
Sia Korthaus mit dem neuen Soloprogramm „Vorlieben“:
Das ist Unterhaltung auf
höchstem Niveau!
"MAN(N) KANN-MUSS ABER NICHT!
Wie soll man als Mann mit 50-Plus sein? Aufmerksam, spendabel und potent? Reicht es,
wenn man Single ist und nur zweimal im Jahr Besuchsrecht bei der selbstbezahlten
Oberweite seiner Ex hat? Oder besteht die Daseinsberechtigung vor Allem darin, weise zu
werden?
Es war schon in jüngeren Jahren nicht immer leicht, den Anforderungen des Alltags zu
entsprechen. Jetzt aber, wo der Stoffwechsel rapide nach- und der Dämon der Triebe
stetig von ihm ablässt, also die Zeit, wo Mann von geschlechtsreif zu geschlechtsneutral
metamorphiert, wird es zur Sisyphusarbeit. Einerseits möchte er noch immer den Frauen
gefallen, andererseits will er seine Ruhe und sich so wenig wie möglich zum Affen
machen. Natürlich schaut er noch dem anderen Geschlecht hinterher, weiß aber nicht
mehr genau warum.
Und dann noch die Frage: wie wird man in Würde alt? Ist Alter nun späte Gnade oder
doch eher ein frühes Gnadenbrot?
All diese und weitere Fragen gilt es in Zukunft zu bewältigen. Sollte Mann, wenn er nicht
das bekommt, was er will, das nehmen, was er bekommt?
„Mann kann - muss aber nicht“ ist sowohl eine Abrechnung mit der Vergangenheit als
auch ein Blick auf die unsichere Zukunft. Sozialkritisch und witzig. Stand-Up, Lesung und
musikalische Darbietungen in furiosem Wechsel. 90 Minuten und vielleicht noch ein paar
Jahre als Zugabe.
"Vom Tellerwäscher zum Geschirrspüler"
Erfolg haben, das wünscht sich wohl jeder. Oben sein. Dort, wo man auf die da unten
runtergucken kann. Andere müssen dazu auf den Friedhof gehen. Winner, das sind
Menschen, die haben ihr Ziel erreicht, die Kuh gemolken. Jaguar in der Garage, Ehefrau in
Pelz, Freundin in Lugano. In deren Kamin knistert nicht Mahagoni, sondern Stradivari.
Aber zum Glück wird es ja immer leichter. Früher musste man noch gekreuzigt werden,
um Superstar zu werden, heute reicht es, wenn man beim Casting unfallfrei „Hi, schbinda
Kevvin“ sagen kann. Und dann weiter nach oben, und kein Brett vor den Mund nehmen.
Denn einem großen Maul schenkt man auch den Gaul.
Frank Sauer, der wandelnde Ratgeber, weiß um die Zutaten eines Erfolgs-Cocktails. Denn
immerhin: Wer auf einer Bühne steht, hat es zumindest mal 60cm nach oben geschafft.
Doch Vorsicht: Wer immer im Mittelpunkt steht, steht meistens im Weg. Und wie schnell
kann es dann gehen, dass man sich plötzlich mit dem Gerichtsvollzieher duzt. Heute noch
Gipfelstürmer, morgen schon Absteiger, Pechvogel, Flirtline-User.
Frank Sauer, der Mann mit der „Topless Design“-Frisur, hat mal wieder ein Programm
ausgebrodelt, das mit unbändigem Witz, unschlagbarem Charme und selten gewordener
Intelligenz in die Bresche prescht zwischen „oben“ und „unten“: Ein Programm über das
Leben der Erfolgreichen und Schönen, aber auch über uns Menschen - und nicht zuletzt
über sich selbst.
"ein Tribut an John Denver"
Manche meinen, was Sinatra in den 1940ern, Elvis in den 1950ern, die Beatles in den 1960ern waren,
war John Denver in den 1970ern. Obwohl er genau die Antithese von Showbusiness darstellte, verkaufte
er 1975 mehr Platten und hatte mehr Hits als irgendein anderer Musiker in den USA. Seine Musik war
kraftvoll und seine Botschaft war positiv und leidenschaftlich.
Ivor George bringt in der Tat eine frappierende Ähnlichkeit mit dem früheren amerikanischen Country
Star auf die Bühne. In seiner außergewöhnlichen Ein-Mann-Show präsentiert der gebürtige Engländer
authentische Interpretationen von John Denvers Songs, die After-Show Kommentare veranlaßten,
wie zum Beispiel ‘Ich habe John Denver schon einmal gesehen, und heute zum zweiten Mal’.
Dennoch beweist Ivors Bühnenpräsenz mehr als nur eine erstklassige Imitation. Sein natürliches
Einfühlungsvermögen für John Denvers Anliegen, Empfindungen und Musikstil ermöglicht ihm,
den einzigartigen Geist John Denvers wiederauferstehen zu lassen und die Songs in genau
seinem Sinne zu spielen: einfach von Herzen.
Diese Show bietet die besten und bekanntesten Stücke der Musik John Denvers. Ivor singt den
romantischen Favoriten ‘Annie’s Song, andere Klassiker wie zum Beispiel ‘Rocky Mountain High’,
‘Leaving On A Jet Plane’ und ‘Take Me Home Country Roads’ sowie 23 andere, wobei er sich selber
auf der Gitarre begleitet. Mit Diesem Tribut an John Denver wird ein ganz besonderer Abend garantiert.
"No Wumme, no cry…"
Henning Schmidtke lebt gewaltfrei nach dem Motto Bob Marleys: „Keine Waffe – kein
Geschrei!“ Und so heißt auch sein Programm: „No Wumme – no cry…“. Er will mit seinem
Klavier die Welt verbessern. Oder, falls das nicht klappt, in den Arsch treten. Und da das
mit dem Weltverbessern eigentlich nie klappt...freut er sich schon.
Sie mögen quirlige Standup-Comedians? Schwiegersöhne, die virtuos Klavier spielen?
Kabarettisten, die geistreich Politik und Alltag hinterfragen? Das Ganze bitte mit Niveau
und trotzdem brüllend komisch? Dann verbringen Sie doch einen Abend mit Henning
Schmidtke. Da erleben Sie all das und müssen sich nachher nicht so viele Namen merken.
Musik ist seine große Liebe. Henning Schmidtke hat so viel Musik im Blut - damit kann
man eigentlich nicht mehr fahren. Aber Klavier spielen umso besser. Er brilliert mit Jazz,
Pop und Klassik. Er singt, rappt und sieht auch noch gut aus; oft liegt ihm die Damenwelt
zu Füßen. Aber man kann ja auch im Liegen klatschen.
Politisches, Kulturelles, Menschliches - alles kommt an diesem Abend zur Sprache.
Welche Kinderlieder sollten erst ab 18 sein? Wohin tragen die deutschen „Leistungsträger“
eigentlich die ganze Leistung? Und vor allem: Sollte man auf seine innere Stimme hören,
obwohl sie nicht singen kann?
"From Wanne-Eickel with laugh"
Geliebt, gehaßt, vergöttert, totgebetet, innovativ bis ins Mark, Verehrung, berührend, verklagt,
skurril, schwarz, boshaft, liebenswert, anbetungswürdig, fantastisch, hervorragend, über der
Gürtellinie und manchmal auch darunter je nachdem wie niedrig die Hose sitzt, Weltklasse,
vielseitig, wahnsinnig, unbeschreiblich...
Deutschlands Monty Python...es ist alles gesagt worden über DER TELÖK...aber wer diese Comedy-Show
einmal gesehen hat, der vergißt sie nie mehr...UND DAS IST DIE WAHRHEIT!!!
Was erwartet Sie beim Telök?
Ein Publikums-Event, das im Gedächtnis bleibt. Keine Stand-up Comedy, sondern szenische Komik,
mal frei aus der Hand, mal garniert mit herrlich sonderbaren Kostu¨men und Requisiten. Souverän
werfen die beiden Schauspieler unter den Komikern ihre wuchtige Bu¨hnenpräsenz in die Waagschale.
Sie tragen nicht vor, sondern agieren mit ganzem Körpereinsatz, flu¨stern, fuchteln und toben sich
durch die Pointen.
Blitzschnell und mimisch exakt. Eine skurrile Mixtur irgendwo zwischen Monty Python und
Loriot, gepaart mit einer diebischen Freude am gehobenen Schwach- und Nichtsinn ohne sich
dabei im bloßen Klamauk zu verlieren.
Aber auch ohne die Freude am erdigen Spaß zu verlieren.
Fragen Sie unsere Zuschauer, wenn diese noch lebend aus dem Saal gekommen sind...
..."wer in Wanne-Eickel geboren ist, der schafft es überall"
Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
"Volle Pflegekraft voraus"
Kommen Sie ins Altersheim. Jetzt!
Die sympathische Schwäbin Sybille Bullatschek ist Altenpflegerin mit Leib und Seele.
Mit Ehrlichkeit, einer großen Portion positiver Energie und einem Quäntchen Naivität
nimmt sie den Zuschauer mit, in ihren Alltag ins Altenheim. Und der ist alles andere als langweilig!
Erleben Sie das Sommerfest mit Hüpfburg und Bullriding oder machen Sie bei der wöchentlichen
Rollator-Ralley mit – in diesem Heim ist nichts unmöglich!
Selbst am Tag der Begegnung versucht Sybille mit noch Gutes zu tun und lädt eine Jugendgruppe
aus der städtischen JVA zu einem geselligen Nachmittag ein.
Doch auch kabarettistische und vor allem aktuelle Themen wie der “Pflege TüV” und der Pflegekräftemangel
werden an diesem Abend nicht ausgespart und humorvoll auf die Schippe genommen.
Dabei schafft sie gekonnt den Spagat zwischen erstklassiger Unterhaltung und dem sensiblen Thema der Altenpflege.
Es geht aber nicht nur um Berufliches. Sybille gewährt auch einen Einblick in ihr Privatleben.
Sie outet sich als größter PUR Fan der Welt, und erzählt begeistert von den verrückten Aktionen,
die sie schon unternommen hat um ihr Idol, Hartmut Engler, zu treffen. Solange dieser jedoch ihren
Annäherungsversuchen erfolgreich ausweicht, sucht sich Sybille ihren „Zukünftigen“ woanders. Im Publikum.
Am Ende des Abends werden auch Sie rufen: Sybille, bitte pflege mich!
Sybille Bullatschek war Finalistin beim Kabarettpreis “Krefelder Krähe” 2009 und nominiert für den
Stockstädter Römerhelm. Ihr TV-Debut gab sie bereits in der WDR Sendung “Ladies Night” und zweimal
im WDR Fun(k)haus.
Wer Sybille erlebt hat, kann sich gar nicht vorstellen, dass es sich hierbei nur um eine Rolle handelt.
Hinter der sympathischen Pflegerin steckt Comedyfachfrau Ramona Schukraft. Bekannt u.a. aus dem Quatsch
Comedy Club, Nightwash, und Blond am Freitag.
"Ich hab ein Lied für dich geschrieben"
Das aktuelles Programm von Stephan Sulke setzt sich aus einer
Mischung von alten Hits und neuen Songs zusammen, und dass
sich seine leisen Lieder von Liebe und Leiden und seine
humorvollen, komischen Songs auch in der heutigen Zeit noch
hören lassen können, haben die aktuellen Erfolge bewiesen. So
sind große Evergreens, wie "Lotte", "Der Typ von nebenan",
"Uschi", "Der Mann aus Russland", "Bist wunderbar" u. v. a.,
ebenso zu hören wie spannende, funkelnagelneue Werke.
In diesen mixt der 'Spitzbuben-Poet' die bekannten musikalischen
Zutaten aus aufgelösten Akkorden, in allen Richtungen
sehnsuchtsvoll gebogenen Leittönen und rock-bluesigen
Farbeinsprengseln mit unerhörter Leichtigkeit und mit Sinn und
Sinnlichkeit. Darauf - und oft auch dagegen - setzt er die
wundervollen Texte mit seiner wortklaren und verschmitzten
Stimme.
Der Träumer, Geschichtenerzähler und Sänger erweist sich nach
wie vor als echtes 'Bühnentier', wird sein Publikum mit einer
faszinierend-lockeren Performance sowie einer enormen
Bühnenpräsenz be- und verzaubern, und ein einzigartiges
musikalisches (Klein)Kunst-Ereignis à la Sulke kredenzen.
"Die musikalisch-prickelnde Genussbar"
Die beiden jungen, tollkühnen Künstler Cremant & Chardonnay bieten Ihnen charmant-skurrile Musik-Comedy
der absoluten Spitzenklasse. Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus mit atemberaubender Performance,
verblüffenden musikalischen Variationen und perfekt aufeinander abgestimmter Choreographie.
Im Frack, mit Schmalz in der Kehle und roter Rose überm Herz fallen beide in parodistischer Art über
gesammeltes Liedgut her, vom Grammophon-Klassiker bis zum Pop-Oeuvre. Erleben Sie musikalische Unterhaltung
auf höchstem Niveau, voller grotesker Einlagen mit Virtuosität, Stilvielfalt, absurdem Humor und kurzweiliger
Moderation.
Crémant und Chardonnay versinken spielend und singend in ihrer Bar der Träume und lassen Wünsche wahr werden.
Für Augenblicke verwandeln sie sich in Filmstars, Draufgänger und Millionäre. Und schließlich geht es doch
wieder nur um das, was alles bestimmt: die Liebe.
Dabei mixen sie bittersüße und feurig-erotische Wort-Musik-Cocktails, süffig und prickelnd. Trockener
Wortwitz, heißblütige Rhaythmen, kühl-spritzige Chansons, aphrodisierende Zweideutigkeiten, Schlagerparodien,
Geplauder aus dem Nähkästchen und Knisterndes um raschelnde Dessous. Geheimnisvolles, Prickelndes, Verbotenes,
Leidenschaft und Schüchternheit und vielleicht auch eine unseriöse Einsicht auf die Aussicht auf Zweisamkeit.
Lassen Sie sich verführen und entführen von betörendem Gesang, Barklassikern und französischen Chansons,
Songs der amerikanischen Kinogeschichte, Popmusik und Liedern aus dem Berlin der 20er Jahre.
Ein kabarettistisch romantisch sprudelnd spritziger Abend an der Bar der Träume
Macht bei übermäßigem Genuss glücklich.
"Schönheit hat immer 2 Gesichter"
Dieser Name ist Programm. Die zwei Gesichter: Heike Becker und Kerstin –Saddeler-Sierp.
Sie schenken sich gegenseitig nix, sind nicht auf den Mund gefallen und musikalisch noch
dazu. Ihrem nachhaltigen, niederrheinischen Charme kann sich auf Dauer keiner
entziehen.
Mit Ihrem aktuellen Programm: „Schönheit hat immer 2 Gesichter“, haben Sie den
Zeitgeschmack mitten ins übervolle Herz getroffen. Ihre handfesten Analysen über „das
Frau sein als solches“, der ewige „Mutter – Tochter Konflikt“, die nervtötende Tante mit
dem IMENG SYNDROM (Ich mein et nur gut) oder den nötigen, erzieherischen
Maßnahmen des starken Geschlechts, wenn es um das Thema „ Haushalt “ geht, sind
phänomenal und herzerfrischend.
Ein schmerzfreies, köstliches Rollenspiel, mit selbstironischem Umgang, das in seiner
Variationsbreite nicht nur durch ungebremste Spielfreude besticht. Spezialität der Beiden
sind Spielszenen (Spielplatz, Mutti ruft an), in denen zum Vergnügen beider Geschlechter
die Figuren aneinander vorbeireden, tanzen, singen und selten schweigen.
Kontrastreicher könnten die Damen kaum sein: Kerstin, die souveräne Große, mit
wundervoller Singstimme und virtuosem Können auf der E-Gitarre. Heike, das
schauspielerische Naturtalent, die wie keine Andere durch Ihre einzigartige Mimik das
Publikum in Ihren Bann zieht. Die Grenze zwischen Kabarett und Comedy scheint
Thekentratsch bewusst zu ignorieren.
"Dub bist mir ja einer"
Kalle Pohl: „Du bist mir ja einer!“
Merkel, Westerwelle, Gabriel, Steinmeier, Künast, Trittin, Gysi – so, damit hätten wir den
politischen Teil hinter uns“, beginnt Kalle Pohl vergnügt und wendet sich scheinbar
alltäglichen Betrachtungen zu.
Aber die haben es in sich. Oft reicht dem erklärten Rheinländer ein amüsierter Blick, um
deutsche Merkwürdigkeiten aufzuspießen. Etwa ein Blick in die Vergangenheit.
Wir haben uns kaum über ein paar Takte von „Zwei kleine Italiener“ gefreut, schon dürfen
wir uns vorstellen, Pohl träte mit „Zwei kleine Türken“ zum Grand Prix an. Daß junge
Migranten darauf handgreiflich reagieren könnten, weist er von sich („man will schließlich
keine aufs Maul kriegen“), und Sarrazins Gentheorie ist für ihn ein alter Hut – er selbst hat
schon vor Jahren das Gassigen und das Gen am Stock entdeckt. Erstaunliches erfahren
wir über Pastor Hückelhoven, über Margarine in freier Wildbahn, darüber, wie man einer
Handsau die Meinung sagt, und warum Köche auf der Toilette die Arbeitshandschuhe
ablegen sollten.
Einem politisch korrekten Vortragsabend stehen eindeutig Pohls Freimütigkeit und sein
Verstand im Wege. Vollends hemmungslos greift er zum Akkordeon – seine Gangsta-Version
von Come Together („die Musik hat schon John Lennon von Chuck Berry
geklaut“) ist wahrlich ein starkes Stück. Einen gibt es allerdings, den er vorbehaltlos
bewundert und rezitiert: den Merzenicher Heimatdichter Walter Büllesheim. Den hat er
schließlich selbst erfunden.
Wer sich an Kalle Pohls kabarettistische Anfänge erinnert, stellt begeistert fest: der
Komödiant hat sich nach all den Jahren routinierter Fernsehunterhaltung selbst
wiederentdeckt. Unberührt vom Klamauk der Comedyszene geht er mit Biß und
Spielfreude auf die Reise zwischen Gestern und Heute, Heimat und Fremde, und seine
Geschichten, seine Beobachtungen, seine Figuren und Lieder zeichnen ein lebendiges
Bild, in dem wir uns immer wieder selbst entdecken. Pohls pralles Panoptikum ist
herzerwärmend menschlich – und vor allem saukomisch.
"Männer über 40"
Ja, wir brauchen sie!
Dieses Eingeständnis hätten sie von der Bach bestimmt nicht erwartet. Aber das fortgeschrittene Mittelalter hat so viele liebenswertchaotische Eigenheiten,
dass es wieder richtig Spaß macht, darüber zu sprechen und zu singen. Männer werden sich über diese Wertschätzung freuen und Frauen sich eins ins Fäustchen
lachen - na klar, ohne geht es nicht.
Da MARGA Bach nach wie vor sagt "Ich bin zu blöd für´n Randezwous", muss sie eben "Gute Typen" auf ihre besondere Art zum Stoppen bringen und
"Was wer´n die Leit sag´n" bleibt ihr relativ schnuppe - sei denn, sie können vor Lachen nicht reden.
Grandios begleitet wird sie auch diesmal auf den schwarz-weißen Tasten von einem überaus gelassenes "Bockpfotzengsicht" - Konstantin Nazarov.